Landkinderstube

September 5th, 2010

Die Landkinderstube spielt, bastelt, singt in den Räumen des Gemeindehauses, Österstraße 16  in Marne. Es gibt einen eigenen Raum mit Hochebene und vielen Spielmöglichkeiten.  Das große Gelände der Gemeinde mit Sandkasten, Schaukel und Klettermöglichkeiten wird bei gutem Wetter reichlich genutzt.

Der typische Tag beginnt mit der Begrüßung im Stuhlkreis. Das Morgenritual geht in ein pädagogisches Angebot über. Danach können die Kinder noch frei spielen. Gegen 10 Uhr räumen alle gemeinsam den Gruppenrauf auf, um danach zusammen zu frühstücken. Nach dem Frühstück treffen sich allem im Stuhlkreis zum Singen oder Spielen. Wenn das Wetter es zulässt, wird das Spielen in den Garten verlegt. Um 11.30 Uhr werden alle Kinder abgeholt.

Eine Sprachtherapeutin arbeitet mit der Landkinderstube zusammen. Pastor Lempelius kommt für religionspädagogische Angebote in die Kinderstube.

Die Kinder treffen sich dreimal in der Woche.

Ziele und Schwerpunkte:

Die Landkinderstube soll für die Kinder ein Ort sein, an dem sie ihre Fähigkeiten und ihr Wissen weiterentwickeln können.

- Förderung des Sozialverhaltens: Die Kinder erfahren in der Gruppe den Umgang mit anderen Kindern. Sie lernen dabei ihre Grenzen und ihre Freiräume kennen. Die Kinder lernen, gleichberechtigt miteinander umzugehen und die Gefühle der anderen zu respektieren. Dazu gehört, dass sie sich und andere Kinder mit Akzeptanz und Toleranz begegnen.

- Förderung der Selbständigkeit: Jedes Kind lernt im Umgang mit sich selbst seine Fähigkeiten einzuschätzen und umzusetzen. Dazu gehört, dass das Kind sich mit seiner eigenen Persönlichkeit annimmt, mit seinen Stärken und mit seinen Schwächen. Außerdem sollen die Kinder auf verschiedenen Ausflügen ihr Umweltwissen erweitern und an Sicherheit gewinnen.

- Förderung der Motorik: Um die Grobmotorik zu fördern, werden die Kinder motiviert, ihrem persönlichen Bewegungsdrand nachzugehen. Das geschieht unter anderem durch Rennen, Balancieren, Krabbeln, Tanzen, Springen…. Die Feinmotorik wird durch Malen, Perlen auffädeln, Bauen, Schneiden und Schleifebinden gefördert. Dabei wird die Koordination von Auge und Hand geschult.

- Sprachförderung: Einmal in der Woche bsucht eine Sprachtherapeutin die Landkinderstube. Stellt sie bein einem Kind Defizite fest, werden die Gruppenleiterin und die Eltern darüber informiert. Die Therapeutin gibt den Eltern Tipps und verweist, wenn notwendig, auf eine regelmäßige logopädische Maßnahme.

- Religiöse Förderung: Neben den regelmäßigen Bibeltagen wird das Kirchenjahr gemeinsam begangen und gestaltet (Weihnachten, Ostern…).

  • Comments(0)

Comments are closed.